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Zielgruppe und Altersfreigabe

Bevor es Ende der Woche mit den Outtakes weitergeht, möchte ich kurz eine Frage beantworten, die nun mehrfach aufgekommen ist:

Hüter der Worte ist absolut jugendfrei. Es ist in der frühen Phase sogar als Jugendbuch gedacht gewesen, dann aber in die All Age-Abteilung, also "für jedes Alter geeignet" gewandert. Übrig geblieben sind einfach gehaltene Sprache und ebensolcher Satzbau sowie der Verzicht auf Sex und Gewalt. Abgesehen davon, dass mir die Schilderung solcher Szenen nicht liegt, hätten sie in dieser Geschichte auch keine Berechtigung. Ja, es sterben einige Menschen, und ja, es gibt zwei Küsse, die Berührung einer weiblichen Brust und zweifelsfrei einen vollzogenen Liebesakt, aber hinter einer verschlossenen Tür (das dürft Ihr wörtlich nehmen!). Ganz ehrlich: ein durchschnittlicher Münsteraner "Tatort" ist gewalttätiger und freizügiger als dieses Buch.

Das Lesealter würde ich ab 12-14 Jahren ansetzen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass zehnjährige Vielleser mit der Handlung klarkommen und unterhalten werden, selbst wenn sie das "Große Ganze" nicht verstehen. Am anderen Ende der Skala hat auch ein Testleser aus der Gruppe der „Best Ager“ (66 Jahre) großen Spaß gehabt. Für diese Altersgruppe gibt es ja sogar eine Identifikationsfigur (Laryons Mentor Nolen, den Ihr in der inoffiziellen Leseprobe bereits kennenlernen könnt). Und sogar meine Oma will es endlich lesen, sobald er erscheint ;-)

Mit der Einordnung in ein Genre tu‘ ich mich nach wie vor schwer. Natürlich sehe ich es gern in der Fantasy, und da gehört es auch irgendwie hin. Aber es ist auch für Leute, die "sonst keine Fantasy lesen". Zum Beispiel Leute, die "zwar Terry Pratchett lesen, aber keine Fantasy". Oder Leute, die "zwar Harry Potter gelesen haben, aber sonst keine Fantasy". Oder Leute, die "zwar Michael Ende gelesen haben, aber keine richtige Fantasy"...

Letzterer Autor ist mir an dieser Stelle besonders wichtig. Wer Weltenwechsel-Themen wie "Die unendliche Geschichte" mag, sollte auf jeden Fall einen Blick auf "Hüter der Worte" werfen – oder noch besser:  lesen :-)

Ich freue mich auf Euch

Tom


Viele Zweifel

Es ist nun ungefähr ein Jahr her, dass der erste Entwurf meines Buches fertig wurde. Der Entwurf, den ich bereits erwähnt habe, den man kaum ein Buch nennen konnte, weil ihm eklatante Dinge fehlten, die ein Buch ausmachen – und damit meine ich nicht einen Buchdeckel oder ein Bild auf dem Titel. Vielmehr war das Grundgerüst der Geschichte wackelig und nicht stimmig. Es schwankte und gab schnell nach, konnte beim kleinsten Kritikstoß in seinem Logikaufbau zusammenbrechen.
Jetzt frage ich Euch, bin ich wirklich weiter?
Ich habe ein Fundament gebaut, Tonnen von Material angeschafft, das Gerüst gestützt und dem ganzen Halt gegeben. Aber gestern hörte ich wieder das, was ich selbst mehr als deutlich weiß: Ich baue eine Kathedrale. Ich sollte doch erst einmal mit einer Kapelle beginnen.
Das klingt sehr – extrem! - vernünftig. Aber ich weiß nicht, ob ich das möchte. Zweifel bleiben dennoch.

Dazu passt auch dieses:
Sollte sich tatsächlich mal ein Auswärtiger auf diese Seiten verwirren, wird er vermutlich sagen:

Nein, ich habe immer noch nicht geringste Ahnung, worum es hier geht! Ein Buch, na gut. Vermutlich Fantasy, mag sein! Aber sonst? Nichts, also was soll das hier?!

Nun, ist zwar etwas schade, zunächst jedoch nicht zu ändern. Ich habe jetzt schon angefangen, diese Seite zu füllen, weil ich den Schaffensprozess von Anfang an dokumentieren möchte. Zunächst einmal nur für mich, dann zum Teil auch für meine fleißigen Testleser. Denen ich an dieser Stelle zum ersten Mal und lange nicht zum letzten Mal danken möchte:

Vielen vielen Dank Euch :-)

Es verbeugt sich vor Eurem Engagement
Tom

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