Suchergebnis für: KEYWORDS:"lektorat"

Sortiere nach:


E-Book vs. Taschenbuch

Zurück aus meiner kleinen Sommerfrische habe ich mich in der letzten Woche durch die „Druckfahnen“ gewühlt. Jetzt ist „Hüter der Worte“ also fertig, endgültig fertig und wird in den nächsten Wochen in den Druck gehen. Die Vorabexemplare sind dann hoffentlich bald soweit, dass ich sie unter den Testlesern meines Vertrauens als Dankeschön für ihre Arbeit verteilen kann.

In den nächsten Wochen werde ich hier also hauptsächlich zum Buch posten, ein wenig zum Inhalt und zur Entstehung verraten, Wortgestalten vorstellen und (endlich) die inoffizielle Leseprobe (siehe unten) veröffentlichen.

Kleine Schritte

Nachdem ich nun Geschichte, Konzept und Figuren innerlich hin und her gewälzt habe, stehe ich vor einigen vielleicht harten Entscheidungen. Im Moment überlege ich nämlich ernsthaft, einen Teil samt Figuren einfach aus dem Buch zu werfen.

Ich kann Euch gar nicht sagen, wie hart das ist, daher ist es noch nicht endgültig entschieden. Irgendwo hat das keine meiner Figuren verdient! Ich nenne meine Figuren Wortgestalten, weil es die Gestalten - und Gestalter - meiner Worte sind. Sie füllen die Worte meines Buches mit Leben, gestalten die Vorstellung der Leser. Habe ich das Recht, so jemandem einfach zu sagen: "Du kannst gehen!" - Ich fürchte, ich muss diese Frage mit "Ja" beantworten, auch wenn es für alle Beteiligten hart ist.

Außerdem muss es ja kein Abschied für immer sein. Schließlich soll "Die Worthüter" nur der Auftakt einer Reihe werden - sofern ich die Zeit finden werde, Fortsetzungen zu schreiben (im Moment sitze ich vor meiner Bachelor-Arbeit, die immerhin bisher sehr gut läuft und ebenfalls riesigen Spaß macht ;-))

Dem innerlichen Wälzen folgte am letzten Wochenende eine erste praktische Umsetzung. Seit der Rückmeldung der Lektorin habe ich erste Anhaltspunkte, wo ich anfangen sollte, zu arbeiten. Jetzt habe ich begonnen, komplette einzelne Plots für die Wortgestalten zu schreiben. Die benötigen das, um leben zu können.

Trotzdem werde ich allein nicht weiterkommen. Daher bin ich sehr froh, dass ich mich im November für zwei Tage mit der Lektorin zusammensetze kann und wir das gemeinsam durchgehen werden. Schließlich kann ich den Leuten in meiner unmittelbaren Umwelt nicht ständig meine Grübeleien über Handlungsstränge und Plot-Haken zumuten!

Wie Ihr seht: Aussicht und ein munteres "Vorwärts, weiter!"
Es grüßt Euch
Tom

Am Anfang war das Wort....

Vorhang auf!

Herzlich Willkommen auf meiner Seite, auf der sich alles um mein Buch dreht. Um ehrlich zu sein, ist es noch weit davon entfernt, ein Buch zu sein! Ich habe allerdings vor, alles dafür zu tun, dass sich meine Geschichte einmal in ferner Zukunft so nennen darf. Den Weg dorthin könnt Ihr auf diesen Seiten begleiten.

Im Laufe dieses Jahres habe ich eine Geschichte geschrieben - die gesamte Geschichte - und in den letzten Tagen bereits gelernt, dass das der erste von vielen Fehlern war. Nicht, dass ich mich nicht an gewisse Grundregeln gehalten hätte, wie eine gute Geschichte funktioniert - trotzdem hätte ich nicht erwartet, dass man SO viel falsch machen kann!


Gestern habe ich das Ergebnis meiner Bemühungen von einer freien Lektorin zurück erhalten. Mein kurzes schmerzloses Resümee lautet:

  1. Das Urteil war auf den ersten Blick vernichtend...
  2. ...auf den zweiten Blick nicht ohne Hoffnungsschimmer
  3. Zurück an den Schreibtisch!
Da steh ich nun, ich armer Tom... äh, Tor!

Ganz im Ernst: Mir war bereits vorher klar, dass ich an vielen Stellen noch hänge. Das war letzten Endes der Grund, warum ich endlich an die Lektorin heran getreten bin (was ich viel früher hätte machen sollen - das kann ich nur jedem raten, der ein ähnliches Projekt starten möchte!). Ich wusste bereits, dass sowohl im Handlungsverlauf, als auch in der Entwicklung einiger Charaktere noch einige dicke, fette Macken sind. Ich bin an vielen Stellen mit der Tonalität, dem Klang der Geschichte unzufrieden. Dann gab es zusätzlich zu den bewussten Macken noch viele Textstellen/ Handlungsideen, an denen ich das Gefühl hatte, das da etwas nicht stimmt, doch ohne den Finger drauf legen zu können.


Mein großes Fragezeichen war daher: Wo anfangen??!??


Darauf habe ich glücklicherweise jetzt eine Antwort. In der nächsten Zeit wird ein Korrektorat anstehen, ein bis zwei Tage, an denen ich mich mit einem Fachmann hinsetzen werde und die Geschichte von Anfang bis Ende durchstrukturiere. Von dem ein oder anderen Kapitel werde ich mich trennen müssen. Vielmehr habe ich im Moment jedoch den Eindruck, das Buch wird um einige (viele) Seiten anwachsen.


Das wird noch ein weiter Weg. Aber ich freue mich darauf zu sehen, wie es weitergeht.

Let's get it started!

Es grüßt Euch
Tom

Eintrag 1 bis 3 von 3