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Buchmesse Leipzig: Schatten (geklaut von Oliver Plaschka)

Oliver Plaschka erzählt Euch in seiner Gazette (Link zum ganzen Artikel) etwas über die Schattenseiten der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Und weil er so verdammt nochmal recht hat, zitiere ich hier mal hemmungslos die wichtigsten Passagen (ich bin sicher, dass ich das darf!):


"Die Halle 2 ist seit vielen Jahren der Treffpunkt der Fantasy-, Manga und Cosplay-Fans. Sprich, genau der Enthusiasten, die in der Regel jeden noch so unvernünftigen Preis für ihre Leidenschaft zu zahlen bereit sind, und die den "Kulturbetrieb" der Messe und die darüber berichtende Presse dabei am wenigsten interessieren"


Und darin deutet sich schon das eigentliche Problem an: Wir Fantasy-Autoren und -Leser sind eben Freaks, die man nicht ernst nehmen muss

Rezensionen (zum zweiten) und Empfehlung: Orks vs. Zwerge

Ich bin noch gar nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, alle Rezensionen zu sammeln, wie hier angekündigt.

Wie es mir dabei geht? Dazu klaue ich jetzt (schamlos, weil mit Verweis auf die Quelle) vom anderen Tom, dem, der die Schreibblockade schreibt und dessen (und seines Bruders Stephan - ist das richtiges Deutsch?!) Roman Orks vs. Zwerge ebenfalls in diesen Tagen erschienen ist:



"Mögen ihn die Leser? Bekommen sie, was sie sich erwarten, oder sind sie enttäuscht? Oder können wir sogar wenigstens an der einen oder andere Stelle die Erwartungen übertreffen? Ich weiß, dass ich die Geschichte mag, aber ich kann heute absolut nicht einschätzen, wie es anderen damit geht.


Naja, lange werden wir nicht mehr im Ungewissen sein. Auf jeden Fall bin ich nicht nur auf die ersten Rezensionen gespannt, sondern auch auf den ersten Verriss. Dass einer kommt, ist sowieso sicher. Es kommt immer einer. Bei jedem."


Dem kann ich nichts hinzufügen.

Toms und Stephans Buch solltet ihr auf jeden Fall kaufen, wenn ihr Hüter der Worte fertig gelesen habt. Ich kenne es zwar noch nicht, aber wenn die beiden so schreiben wie in ihren Blogs und wie sie auch persönlich auftreten, kann das nur gut werden.

In Tom O.'s Worten: 'Nuff said'

Mit besten Grüßen Tom S.

Die Verurteilung des Genres "Fantasy"

Mich haben die Wellen, die Elke Heidenreich zumindest in der provokanten Überschrift des Fokus-Artikels geschlagen hat, erst vor einigen Tagen erreicht. Erst wollte ich einen eigenen Blog-Artikel schreiben. Dann fiel mir auf, dass schon alles gesagt ist, nämlich zum Beispiel von der Bibliotheka Phantastica.


Mir gefällt da vor allem Absatz 5:


"5.) Fantasy ist eine Experimentierwiese für philosophische, soziale, kulturelle, psychologische Fragestellungen, die in allen erdenklichen Varianten der Frage “Was wäre, wenn …?” auf die Spur geht. Sie lässt völlig neue Prämissen und darauf fußende Gedankengebäude zu, die in ihrer besten Ausprägung Denkanstöße geben und die Möglichkeit bieten, alle erdenklichen Szenarien zu erproben, die himmelweit darüber hinausgehen, jemandem nur einen Zauberstab an die Hand zu geben, der alles richten kann. Damit spricht sie nicht nur Forscherdrang und Neugier an, sondern vor allem auch das Verlangen, die conditio humana zu ergründen."


Genau das ist der Grund, warum auch viele Fantasy-Leser schreiben. Es ist eine Spielwiese ohne die Gefahr gegen political correctness und vernünftige Grenzen zu verstoßen. Wir können gut sein und abgrundtief böse, wir dürfen richten, verurteilen und retten.


Im Grunde hat bereits Platon in seinen Dialogen nichts anderes gemacht und vermutlich in einer seiner Schriften einen Mythos geschaffen, der die Menschheit bis heute bewegt: Atlantis. Platon hat fiktive Welten erschaffen, um seine philosophischen Anschauungen zu verdeutlichen. Hätte er konkret über die Athener, Thraker oder Römer gesprochen, wäre er vermutlich irgendwann in Teufels Küche gelandet. So konnte er seinen eigentlichen Ideen über Philosophie, Staat und Erkenntnis Raum für Diskussion und Auseinandersetzung geben.

Manche Fantasy-Autoren tun auch das in ihren Werken. Genau wie sich Vertreter des literarischen Realismus nicht immer tiefschürfenden Erkenntnistheorien hingeben. Das ist so.

Und wer das nicht glauben mag, lese selber nach.

Euer Tom

Blogempfehlung: Das Licht zwischen den Wolken

Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus.

Große Wolken auch. Einen besonderen Zauber können einzelne Sonnenstrahlen erschaffen, wenn sie zwischen drohenden Wolkenbergen hervorschimmern. Sie vermitteln die Gewissheit, dass es zwischen Naturgewalt und Dunkelheit immer noch ein Licht gibt, das Hoffnung, Liebe und Zuversicht verbreitet.

Das ist - für mich - die Botschaft dieses Buches, dessen Entstehung Ihr nun in diesem Blog begleiten könnt. Und ich hoffe sehr, dass der Titel vom Verlag nicht geändert wird.

Mit besten Empfehlungen

Tom

Erste Verleihung des Jury-Preises Seraph auf der Buchmesse Leipzig 2012

Bevor meine Eindrücke der Buchmesse endgültig im Alltag untergehen, möchte ich doch noch einmal auf die Preisverleihung des Seraph eingehen:

Herzlichen Glückwunsch dem verdienten Gewinner des besten Romans „Der letzte Schattenschnitzer“ von Christian von Aster. Er ist der Beweis dafür, dass Fantasy das Spiel mit den Alternativen ist und durchaus hintergründige Fragestellungen aufgreift.

Der Seraph ist aber, und das wird meistens – zumindest dort, wo ich darüber gelesen habe – übersehen, ein dotierter Nachwuchspreis. Das ist bisher einzigartig in diesem Genre! Ich hoffe sehr, dass diese Tatsache in Kombination mit der kompetent besetzten Jury, die sich aus Journalisten, Verlagslektoren und Lesern zusammensetzt, der Fantasy weiteren Auftrieb gibt.

Fantastik ist was und kann was. Punkt!

Die erste Preisträgerin des Nachwuchspreises ist Nina Marewski mit ihrem Debüt „Die Moldau im Schrank“. Ich muss gestehen, dass mich Klappentext und Thema zunächst nicht angesprochen haben, doch die Lesung am Abend nach der Preisverleihung war unerwartet überzeugend. Eine schöner tiefsinniger Ansatz.

Bleibt noch das „Ambiente“, das ich Euch nicht vorenthalten möchte: Der Kuchen war sehr lecker (Ich fand, er hatte ein bisschen zu wenig Marzipananteil, aber darüber will ich mal hinwegsehen). Die schwarze Seraph-Statue ist wunderschön gelungen und weckte in mir tatsächlich dieses „Haben wollen-Gefühl…“. Tja, vielleicht gibt es sie eines Tages als Merchandise-Gimmick ;-)

Schaut Euch ruhig auch die anderen Nominierten an und lasst Euch ein wenig neugierig machen!

Es grüßt Euch Tom

Druckfrisch bricht eine Lanze für die Fantasy

Das Genre Fantasy, wie auch immer es definiert ist, zu verurteilen, ist ja nicht neu. Die kürzlichen Aussagen einer nicht näher genannten ehemaligen Literaturkritikerin haben zum Glück nicht das Aufsehen erregt, welches diese ehemalige Literaturkritikerin sich vermutlich gewünscht hat. Dennoch freue ich mich über diesen Beitrag: In der Sendung Druckfrisch empfiehlt Denis Scheck Patrick Rothfuss' Werk "Die Furcht des Weisen".

Es bleibt ruhig

Schriftsteller sollten schreiben oder so ähnlich habe ich es irgendwo gelesen. Nur zu wahr...

Ende Juli werde ich das Manuskript abgeben und was zunächst nach einem geschmeidigen Zeitplan aussah, fängt nun doch an, verdammt knapp zu werden. Nun, das bin ich nicht anders von mir gewohnt. Aber es sei der Vollständigkeit halber erwähnt.

Im August und September geht es dann erst einmal nach Australien. Neben einem ausgedehnten Familienbesuch habe ich einen Auftrag über eine kleine Blog-Reportage über Work & Travel bekommen. Das heißt aber, dass ich diesen Blog hier weiterhin ordentlich vernachlässigen werde.

Geplant sind eigentlich ein paar Betrachtungen zur derzeitigen Entwicklung am Buchmarkt sowie über das Thema "Eskapismus & Fantasy", da ich darüber in letzter Zeit einige Diskussionen führen "musste" (es ist schon erstaunlich, wie sehr sich Menschen darüber wundern, dass es Spaß macht, Fantasy zu schreiben und auch noch damit Geld verdienen zu wollen). Außerdem ist eine Serie über die besten "Outtakes" geplant, auf die mich meine Testleser hingewiesen haben.

Aber wie gesagt: Sorry, Leute, erst einmal bleibt es ruhig.

In diesem Sinne: genießt den Sommer :-)

Es grüßt Euch Euer Tom

Dumbledore is dead... again

Vor 5 Jahren gab es auf der Seite Beyond Hogwarts eine intensive Diskussion darüber, ob Albus Dumbledore nun tatsächlich von Severus Snape in "Der Halbblutprinz" getötet wurde oder nicht. Im Grunde waren die von den Fans gesammelten Argumente erdrückend: Er konnte unmöglich tot sein (irgendwo in den 475 Kommentaren der Snape Clues habe ich mich sogar beteiligt). Frau Rowling hat bekanntermaßen anders entschieden.
Anläßlich des zweiten Deathly Hollows Films hat der Inhaber der Seite nun alles noch einmal sortiert und sammelt wieder fleissig Kommentare: formerly www.dumbledoreisnotdead.com

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