Fortsetzung FAQ #4

Sorry für die lange Pause. Aber wer hier regelmäßig mitliest, kann sich denken, dass mein Studium sich langsam der Masterarbeit nähert. Wenn alles glatt läuft, wäre ich Ende des Jahres fertig.

Aber zurück nach Willerin. Es ist ein wenig ruhiger geworden. Trotzdem gibt es noch ein paar Dinge in Planung. Zu denen mehr, wenn es soweit ist.

Inzwischen versuche ich, die ebenfalls recht häufig gestellte Frage zu beantworten: Gibt es zum „Hüter der Worte“ eine Fortsetzung?

Die kurze Antwort ist ein klares: Nein.

Warum nicht?

Die Welt und das Setting sind nun erklärt und für den Leser verständlich. Es kann hier vielleicht noch ein paar zusätzliche Erklärungen geben, aber keine weitere Erkenntnis. Daher könnte eine Fortsetzung nur ein „Worthüter und Wortgestalten in Anwendung“ ergeben. Und bis mir einfällt, wie ich das spannend gestalten könnte, werde ich dazu nichts schreiben.

Die lange Antwort: Die gesamte Geschichte, ich habe es gefühlte 700 Mal erwähnt, musste gekürzt werden. Und da gibt es ein paar Dinge, dir mir zu kurz gekommen sind:

  1. Die gesamte „Vorgeschichte“, also wie es zu dem Setting kam und warum das Verhältnis der Worthüter und Wortgestalten ist, wie beschrieben, wird im „Bergkrieg“ erzählt.

    Aktuell existieren ungefähr sechzig Seiten und es fehlten mindestens noch einmal so viele. Erzählt wird die Geschichte von den Geschehnissen rund um Nolen und seine Truppe, sein Verhältnis zu der Bergwächterin Seris und was es ganz genau mit seiner Verletzung auf sich hat und danach passiert ist.

    Der Perspektivträger ist Gorn – also sorry an alle, die sich mehr „Innenschau“ von Nolen wünschen, die wird es auf keine Fall geben ;-)

    Es ist gut möglich, dass dieses „Prequel“ als EBook erscheinen wird. Wann, wo und wie (und ob überhaupt) steht aber noch nicht fest.

  2. Die Geschichte des Wanderers und die Geschichten um ihn herum. In frühen Versionen des Buches war dieser sogar ein weiterer Perspektivträger. Das wir darauf verzichtet haben, halte ich für eine richtige Änderung. Trotzdem ist er insgesamt im Buch zu kurz gekommen und hat dadurch den Status „einfach nur Worthüter von [Spoiler]“ in mancher Rezension bekommen. Warum es ihn geben muss und was ihn für die gesamte Handlung so wichtig macht, ist nicht mehr erkennbar. Das ist schade.

    Was noch zu erzählen ist, sind jedoch mehr Versatzstücke und Anekdoten. Es reicht niemals für ein ganzes Buch, auch kein kurzes. Das muss also offen bleiben.

  3. Die Geschichte um die Halle und ihre Bewohner. Auch hier sind die Hintergründe zu kurz gekommen und Ihr als Leser musstet die ein oder andere Setzung „schlucken“, weil sie nicht auch noch erklärt werden konnte. Dazu würde ich mir gern noch Raum nehmen.

    Falls es eine Fortsetzung geben wird, werde ich diesen noch ausstehenden Teil auf jeden Fall einbeziehen.

  4. Was kann noch kommen? Zu meinem fiktiven Liebesleben ist alles gesagt. Zu Laryons nicht. Für Fynn müssten wir erst noch eine (große) Liebe finden. Da ist noch Potenzial. Aber das sind Themen, die eher als Nebenhandlungen taugen. Anders gesagt: Ich schreibe sicherlich keines Liebesroman - Selbst wenn sich, wie von einigen Lesern richtig bemerkt, interessante Kombinationen ergeben, wenn ein Worthüter sich in eine Wortgestalt verliebt oder umgekehrt…

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