Schauplatz Münster FAQ #01

Da nun schon einige Leute gefragt haben, will ich heute die Frage beantworten, warum Hüter der Worte ausgerechnet in Münster spielt.


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Foto: Presseamt Münster / Tilman Roßmöller

Naja. Für mich ist diese Frage etwas seltsam. Denn ich hatte ja schon mehrfach erwähnt, dass Hüter der Worte zum Teil biographisch ist.

Ich wohne in Münster, und zwar in einem Einzelappartement der Wohnheimanlage Wilhelmskamp, auch als "Selbstmörderhochhäuser" berüchtigt.

Ich bin in Münster aufgewachsen, und es ist mir nie in den Sinn gekommen, dauerhaft wegzugehen. Das haben mit meinen Eltern und meinem Bruder schließlich genug Familienmitglieder gemacht. Zum Glück gab es meinen Studiengang (inzwischen Master Kommunikationswissenschaft) hier an der Uni.

Was also liebe ich so an Münster, abgesehen davon, dass es meine Heimatstadt ist? Münster ist klein und überschaubar, so dass man schnell überall hinkommt. Gleichzeitig ist es groß genug, dass man die komplette Infrastruktur (Essen, Feiern, Anbindung an den Rest der Welt) hat. Es ist kosmopolitisch und ökologisch (was meinem Vater wichtig war, als er für das Studium hierherkam). Ich mag die Stadtgeschichte und den Flair, den die Touristen mitbringen.

Soweit ich weiß, hat Diana hier auch einige Zeit im Praktikum verbracht (Sie hat in Bielefeld studiert). Für sie war die Wahl des Handlungsortes völlig in Ordnung. Ihr war es wichtig, dass es eine Stadt mit historischem Charme ist, gleichzeitig aber nicht so bieder und hinterwäldlerisch. Das ist in den "alten" Unistädten ja meistens gegeben – es hätte auch Heidelberg oder Tübingen sein können. Aachen war ebenfalls in der engeren Wahl. Aber wie gesagt: warum in die Ferne schweifen, wenn das gute Münster so nahe liegt?

Es grüßt nicht der Kiepenkerl, sondern

Euer Tom


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