Archiv July 2012:

Elektronische Bücher (Reader-Erfahrung)

Aus aktuellem Anlass versuche ich im Moment, mein Verhältnis zu eBooks (oder E-Books oder Ebooks) zu klären.

Ich besitze keinen Reader, sondern ein Samsung Galaxy Tab, das ich mir als „Reader, mit dem man notfalls auch telefonieren und Musik hören kann“, angeschafft habe.

Diesen habe ich in den letzten Monaten ausschließlich genutzt, weil ich mein Gepäck reduzieren wollte. Mein Urteil fällt gemischt aus.

Wortgestalter - Wortgestalten: Laryon

(endlich mit Leseprobe)

In nächster Zeit werde ich Euch, sozusagen als Einstimmung, ein wenig Hintergrund zum „Hüter der Worte“ liefern. Es geht los mit einer Wortgestalt, genauer gesagt einem der beiden Protagonisten (Ihr habt noch in Erinnerung, wer der andere ist, oder?): Laryon. Er lebt auf der Insel Willerin und arbeitet dort als Grenzreiter.

E-Book vs. Taschenbuch

Zurück aus meiner kleinen Sommerfrische habe ich mich in der letzten Woche durch die „Druckfahnen“ gewühlt. Jetzt ist „Hüter der Worte“ also fertig, endgültig fertig und wird in den nächsten Wochen in den Druck gehen. Die Vorabexemplare sind dann hoffentlich bald soweit, dass ich sie unter den Testlesern meines Vertrauens als Dankeschön für ihre Arbeit verteilen kann.

In den nächsten Wochen werde ich hier also hauptsächlich zum Buch posten, ein wenig zum Inhalt und zur Entstehung verraten, Wortgestalten vorstellen und (endlich) die inoffizielle Leseprobe (siehe unten) veröffentlichen.

10 Testleser - 20 Meinungen

Auf der Buchmesse in Leipzig habe ich die Agentur-Kollegin Lea Melcher kennengelernt. Wie es im Netz eben so geht, haben wir uns über die Monate per Mail intensiver ausgetauscht und arbeiten locker zusammen, was mir bisher sehr, sehr gut gefällt!

Lea hat jetzt ihr erstes Manuskript abgegeben. Wie es ihr dabei geht, könnt Ihr hier nachlesen.

Ich habe ihr kurz vorher eine Mut-Mach-Mail geschrieben. Lea schreibt:

 

"Ach ja, besonders gefallen hat mir: 10 Leser, 20 Meinungen"


Und zu dieser Rückmeldung muss ich noch etwas hinzufügen: Das war eher untertrieben. Mein Problem ist und bleibt ein Reflex, es allen recht machen zu wollen. Bei mir lief das zum Beispiel so ab:


Buchszene wird von 3 Lesern testgelesen:

  • Leser 1: Gefällt mir nicht
  • Leser 2: Naja, kann man ändern, muss aber nicht
  • Leser 3: *meldet sich nicht zurück* 

Nach erster Überarbeitung der Szene:

  • Leser 3: Och, ich fand die toll, wie die vorher war
  • Leser 1: Das hab' ich so gar nicht gemeint, sondern...
  • Leser 2: Jetzt ist viel besser

Nach teilweiser Zurücknahme der Änderung:

  • Leser 1: Jetzt ist super!
  • Leser 3: Nee, jetzt ist es nichts Halbes, nichts Ganzes mehr
  • Leser 2: Ist prima, aber wegen mir hättest du es ja nicht ändern müssen...
  • Autor: *schreit hysterisch und lässt es dann so*

Nach Abgabe an den Verlag:

  • Lektor: Hm, die Szene müssen wir aber nochmal überarbeiten.
  • Autor: Aber die Testleser...
  • Lektor: Ja, Testleser...

Eintrag 1 bis 4 von 4